Wir arbeiten mit der Biologischen Station Hagen zusammen.

 

Wenn abends die Sonne hinter den Dachgiebeln verschwindet und eine erfrischende Kühle uns in den Garten oder auf den Balkon lockt, beginnt die Stunde der Flugakrobaten. Ihre klaren Silhouetten ziehen kunstvolle Bahnen am Abendhimmel. Mit höchster Präzision und in atemberaubendem Tempo jagen die Mauersegler in den Straßenschluchten und Gärten der Nachbarschaft. Viele Tierarten haben sich als "Kulturfolger" unsere Dörfer und Städte als Lebensraum erobert.

Schwalben, Spatzen und Mauersegler brüteten ursprünglich in Felsspalten oder kleinen Höhlen, heute bauen sie ihre Nester an unseren Gebäuden und bereichern unser Leben. Doch es wird langsam knapp für die Gebäudebrüter: Bauherren errichten funktionaler Zweckbauten als Gewerbeeinheiten oder dämmen ihre Häuser so, dass auch die letzten Nischen und Hohlräume verschlossen werden.

Ein Problem, dem sich der BUND-Kreisverband Hagen angenommen hat.

Wir bewahren Vielfalt

Allein in Deutschland gibt es etwa 70.000 verschiedene Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen. Diese biologische Vielfalt bildet die Grundlage allen Lebens – auch die unserer Existenz. Und sie ist gefährdet. Die „Roten Listen der bedrohten Arten“ sind zum Gradmesser des Verlustes geworden. Über 7.000 Tierarten gelten in Deutschland als gefährdet oder sind sogar vom Aussterben bedroht.

Wildkatze, Grashüpfer, Biene, Eisvogel, Fotos: BUND, A. Thomet, A. Thomet, BUND


Der BUND setzt sich deshalb schon lange auf verschiedenen Ebenen für die Artenvielfalt ein: mit politischem Druck und rechtlichem Widerstand gegen jede Form der Naturzerstörung und mit dem praktischen Einsatz vieler Freiwilliger, die überall in Deutschland wertvolle Lebensräume erhalten und betreuen.

In Orts- und Kreisgruppen bauen BUND-Aktive Krötenzäune, sie organisieren Schmetterlingszählungen oder pflegen die lokale Orchideenwiese. Vereint in Landesverbänden kämpfen sie für Schutz und Ausweitung wichtiger Rückzugsgebiete heimischer Tiere und Pflanzen. In bundesweiten Projekten schaffen sie zum Beispiel das „Rettungsnetz für die Wildkatze“ – eines der größten Artenschutzprojekte Europas.

Auf unseren Internetseiten erfahren Sie mehr über den Artenschutz beim BUND. Sie finden Informationen, wie Sie selbst aktiv werden können – alleine zu Hause, im Garten oder in der nächsten Gruppe des BUND. Und wir weisen Sie auf die Möglichkeit hin, zu spenden. Denn Artenschutz braucht Geld. Und er ist es wert. Oder mögen Sie sich eine Welt ohne Schmetterlinge, Orchideen, Wildkatzen und Co. vorstellen?

Übrigens: Projekte des BUND, bei denen der Schutz von Flächen und Biotopen – wie Elbe oder Grünes Band – im Vordergrund stehen, finden Sie unter Naturschutz.



Ihre Spende hilft.

Suche

Fotos:A. Hertzke

Es haben sich viele Freiwillige gemeldet, die gerne mithelfen wollen, herauszufinden, ob die Wildkatze im Teutoburger Wald angekommen ist. Am 11.2.17 geht es los.

Am 9.4.17 wurde die Aktion in Borgholzhausen und Bielefeld auf dem Kamm des Teutoburger Waldes abgeschlossen.  Drei Proben werden im Senckenberg - Institut genetisch untersucht. Wir warten gespannt auf das Ergebnis und werden weiter berichten.

Wir arbeiten als Pilotanwender am bundes- und landesweiten Relaunch!

Atomkraft muss Geschichte werden - Video-Clip ansehen

Zum 30. und zum 5. Mal jähren sich die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima im Frühjahr 2016. Und sie werden nicht Geschichte sein, solange weiterhin Atomkraftwerke in Betrieb sind – solange es weiterhin jeden Tag zu Unfällen kommen kann. Auch heute, im Hier und Jetzt, ist Atomkraft hochgefährlich. Auch von den acht deutschen Atomkraftwerken können zerstörerische Folgen für Mensch und Umwelt ausgehen. Fordern Sie Umweltministerin Hendricks auf: Atomkraft muss Geschichte werden! Die Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt, dass Atomkraft nicht beherrschbar ist – und der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken unverantwortlich. Deshalb fordern wir: Atomausstieg beschleunigen und im Grundgesetz festschreiben!

BUND, Berlin

Obama und Merkel kommen!

Die Hannover Messe 2016 wird von Bundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Barack Obama eröffnet: Ihr Ziel ist es, die TTIP-Verhandlungen gemeinsam voranzubringen. Doch das Handels- und Investitionsabkommen der EU mit den USA droht Demokratie und Rechtsstaatlichkeit zu untergraben.Getragen von einem breiten Bündnis demonstrieren wir mit zehntausenden Menschen am Samstag, dem 23. April, in Hannover – unmittelbar vor dem Besuch Obamas.Kommen Sie mit Ihren Aktiven und Mitgliedern zur Demo und mobilisieren Sie vor Ort dafür. (Bildquelle: flickr, Jakob Huber)

Die BUNDSchau 2016 ist da!

BUNDSchau2016.pdf

0.9 M
Foto:P. Kröfges

BUND fordert Biodiversitätsstandards für Forstwirtschaft Der heute veröffentlichte „Waldreport 2016 – Schatten und Licht“ des BUND zeigt in Fallstudien aus elf Bundesländern, dass in der Forstwirtschaft nach wie vor erhebliche Defizite bestehen. Nordrhein-Westfalen ist mit einem Negativfall aus Altwindeck (Rhein-Sieg-Kreis) vertreten, wo ein überflüssiger Wegebau das Flurbereinigungsgesetz als Schwachstelle beim Waldschutz offen legt.

1975

am 20. Juli in dem fränkischen Städtchen Marktheidenfeld gegründet.

 

Unterstützen Sie den BUND – für weitere 40 Jahre Natur- und Umweltschutz

In den vergangenen 40 Jahre haben wir Vieles erreicht.

Möglich war dies nur mit Hilfe unserer vielen Unterstützerinnen und Unterstützer, denen wir an dieser Stelle noch einmal herzlich "DANKE!" sagen.

 

Sie sind noch kein BUND-Mitglied? Dann werden Sie hier Mitglied und unterstützen uns die kommenden 40 Jahre. Wir haben noch viel vor!

Foto: BUND

Mitte Mai stimmt das EU-Parlament über eine Resolution zu TTIP ab. Wie stehen Ihre Europa­­­abgeord­neten zum Freihandels­abkommen? Machen Sie den TTIP-Check.

Foto:BUND /HBSt

8. Januar 2015 Bodenatlas 2015 mit Daten, Grafiken und Fakten zu Äckern, Land und Böden veröffentlicht. Flächenverbrauch weltweit begrenzen!

Berlin: Auf 88 Prozent der bei Discountern gekauften Putenfleisch-Proben hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) antibiotikaresistente Keime gefunden. Laboruntersuchungen der Fleisch-Stichproben von Aldi, Lidl, Netto, Penny und Real, eingekauft in bzw. um Berlin, Hamburg, Dresden, Leipzig, Hannover, Göttingen, München, Nürnberg, Frankfurt, Mannheim, Köln und Stuttgart wiesen sowohl MRSA-Keime als auch ESBL-bildende Keime nach. Insgesamt wurden bundesweit knapp 60 Proben auf antibiotikaresistente Keime getestet. Über 90 Prozent der Puten erhalten während der Mast Antibiotika. Das begünstigt die Bildung antibiotikaresistenter Keime in der industriellen Putenhaltung – wie auch bei anderen Tierarten in Massentierhaltungsanlagen. Mit dem Fleisch gelangen die Antibiotikaresistenzen bis in die Küchen der Verbraucher. Dies birgt das Risiko der Übertragung auf Menschen und im Falle von Infektionen die Gefahr, dass Antibiotika zunehmend wirkungslos werden. Insbesondere bei anfälligen Menschen können ESBL-produzierende Darmkeime (Extended Spectrum Beta-Lactamase) eine Behandlung mit Antibiotika extrem erschweren, MRSA-Keime (Methicillin-resistente Staphylococcus aureus) wiederum können auch direkt schwere Infektionen auslösen. In Deutschland sterben Schätzungen der deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene zufolge pro Jahr bis zu 40.000 Menschen, weil Antibiotika nicht mehr wirken.

Rheda-Wiedenbrück Ideen für "ein besseres Morgen" Messe "Green Live" will Lösungen für zukunftsorientierten Lebensstil bieten!

Die Landesdelegiertenversammlung am 18.5.2014 in Dinslaken

Ulrich Grober am Mittwoch, 26. Februar 2014, 19.30 Uhr im Haus der Volkshochschule

Gemeinschaftsveranstaltung von VHS und BUND Gütersloh

"Nachhaltig ist heutzutage alles, von der Diät bis zum Ausbau der Kapitalkraft. Nachhaltigkeit ist aber unser ursprünglichstes Weltkulturerbe, ein Begriff, der tief in unserer Kultur verwurzelt ist und den es vor seinem inflationären Gebrauch zu retten gilt. Das von Joachim Heinrich Campe 1807 herausgegebene Wörterbuch der deutschen Sprache definiert das Wort 'Nachhalt' als das, 'woran man sich hält, wenn alles andere nicht mehr hält.' An was kann man sich halten, was bedeutet Nachhaltigkeit?" (Grober, Ulrich. Die Entdeckung der Nachhaltigkeit. München 2013) "Nachhaltigkeit ist der Schlüssel zum Überleben der Menschheit." Das Konzept, das vor 20 Jahren in Rio auf die Weltbühne kam, war ein großer Wurf. Die Tragweite dieser Idee haben wir noch längst nicht verstanden. Wer sich heute für Nachhaltigkeit einsetzt, ist Teil einer weltweiten agierenden, global vernetzten und wachsenden Suchbewegung. Nachhaltigkeit ist ein Kompass, kein Rezeptbuch mit fertigen Lösungen. Wer sich heute für Nachhaltigkeit engagiert, ist Teil einer reichen Geschichte. Und die Geschichte dieser Suchbewegung beginnt nicht erst in unserer Gegenwart, nicht erst in den Thinktanks, den Denkfabriken von UNO oder Weltbank, sondern im Wald. Genauer gesagt: im deutschen Wald. Ulrich Grober ist freier Journalist, Publizist und Buchautor. Er arbeitet u.a. für den WDR und

BUND Berlin

Warschau/Berlin: Mit einer im Durchmesser drei Meter großen Erdkugel und dem Banner-Aufruf "Warschau 2013 – Klimaschutz jetzt!" haben Aktivisten des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) heute zur Halbzeit der Weltklimakonferenz vor dem Nationalstadion, dem Tagungszentrum in Warschau, demonstriert. "Ungeachtet der einen Tag vor der Konferenz geschehenen Taifun-Katastrophe auf den Philippinen treten die Verhandlungen in Warschau leider auf der Stelle", sagte die BUND-Klimaexpertin Inga Römer. Ein Schlag ins Gesicht der Klimaopfer seien auch die während der Klimakonferenz erfolgten Ankündigungen Australiens und Japans, ihre Klimaschutzziele abschwächen zu wollen. Nach wie vor gebe es zudem keine ausreichenden Finanzzusagen zum Ausgleich von durch den Klimawandel in Entwicklungsländern verursachte Schäden. Die seitens der Europäischen Union angekündigte Reduzierung ihrer Treibhausgase um 20 Prozent bis 2020 reiche ebenfalls nicht aus. Um die von Klimaforschern berechnete Minderungslücke von mindestens acht Gigatonnen CO2 bis 2020 zu schließen und so eine Erderwärmung über zwei Grad zu vermeiden, müssten die EU und Deutschland vorangehen und ihr Klimaziel auf wenigstens 30 Prozent erhöhen. Römer: "Angesichts der bereits jetzt schon katastrophalen Folgen der Erderwärmung ist das Schneckentempo der Klimaverhandlungen desaströs. Die Welt darf nicht länger zusehen, wie das Leben zehntausender Menschen zerstört wird. Vor allem die Industriestaaten sind in der Pflicht, den hauptsächlich von ihnen verursachten Klimawandel umgehend einzudämmen." Aber auch große Schwellenländer wie China, Indien und Mexico müssten endlich konkrete Emissionsreduktionsziele bis 2020 

„Die Wende - Energie in Bürgerhand!“ – Machen Sie mit!
100%. Dezentral. Gerecht.

Die Energiewende kommt voran. Das ist das Verdienst von Millionen Bürgerinnen und Bürgern, die sich hierfür seit Jahrzehnten engagieren. Mehr als die Hälfte der Anlagen für die Stromerzeugung aus Erneuerbaren gehört ihnen! Bei der Bürger-Energiewende stehen die Menschen im Mittelpunkt, nicht die Profite der Großkonzerne.
Die Politik der Bundesregierung (Stichwort „Strompreisbremse“ und „Reform“ des EEG) droht die Energiewende abzuwürgen. "Energie in Bürgerhand!" ist deshalb die zentrale Forderung der Kampagne.

Erheben Sie zusammen mit vielen anderen EnergiebürgernInnen Ihre Stimme: “Wir sind die Energiewende!” Mischen Sie sich in die Energiepolitik ein. Die Kampagne wird Ihre Stimme zur Bundestagswahl nach Berlin tragen.

Die Kampagne wird getragen vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (BUND), der GLS-Bank-Stiftung, dem Netzwerk Energiewende Jetzt, der Bürgerenergie Berlin eG i.G., der 100 prozent erneuerbar stiftung und der Haleakala-Stiftung.

www.die-buergerenergiewende.de

Machen Sie mit!

  1. Unterzeichnen und verbreiten Sie die Energiewende-Charta.
    Die Kampagne wird alle Unterschriften vor der Bundestagswahl an die SpitzenkandidatInnen der Parteien übergeben.
    Energiewende-Charta unterschreiben (LINK:
    https://www.die-buergerenergiewende.de/unterzeichnen/)
  2. Zeigen Sie sich als EnergiebürgerIn (LINK: http://www.die-buergerenergiewende.de/energiebuergerinnen/) und beschreiben Sie, was Ihr Beitrag zur Energiewende ist – z.B. Ihr Ökostromvertrag, Ihre Initiative vor Ort oder auch eigene Aktionen (LINK: http://www.die-buergerenergiewende.de/aktionsaufruf/). Die Kampagne macht die vielen EnergiebürgerInnen sichtbar und wird sie mit einer Abschlussaktion im Oktober der neuen Bundesregierung präsentieren.
    Aktion vor Ort organisieren (LINK:
    http://www.die-buergerenergiewende.de/aktionen-vor-ort/)
  3. Die Kampagne unterstützt Sie mit kostenlosen Aktionsmaterialien, Leitfäden und Vorlagen.
    Informations- (LINK:
    http://www.die-buergerenergiewende.de/infomaterial-bestellen/) und Aktionsmaterial (LINK: http://www.die-buergerenergiewende.de/aktionsmaterial-bestellen/) bestellen

4.     Verbreiten Sie die Energiewende-Charta und die Kampagne! Motivieren Sie FreundInnen, Bekannte, KollegInnen zum Mitmachen oder aktivieren Sie Ihre Gruppe, Ihren Verein oder Ihr Unternehmen
Unterstützung für Multiplikatoren (LINK Downloads)

Unterstützen Sie als Partner (LINK: www.die-buergerenergiewende.de/initiative/partner/) d

BUND-Studie zu Risiken deutscher Atomkraftwerke. Sofortiger Atomausstieg muss ins Wahlprogramm der Parteien

Von den neun in Deutschland noch laufenden Atommeilern gehen nach wie vor enorme Risiken aus. Dies belegt eine aktuelle Studie des BUND, die von der unabhängigen Atomexpertin Oda Becker erstellt worden ist.

Bayerischer Filmpreis für MORE THAN HONEY

MORE THAN HONEY des Oscar®-nominierten Schweizer Regisseurs MARKUS IMHOOF ist mit dem BAYERISCHEN FILMPREIS als BESTER DOKUMENTARFILM ausgezeichnet worden. Dem Autor und Regisseur wurde der mit 10.000 Euro dotierte Preis am Freitagabend in einer Gala im Prinzregententheater in München überreicht.

In der Laudatio heißt es unter anderem: „Die Jury hat sich von MORE THAN HONEY verzaubern lassen. Ein Dokumentarfilm voller Herzblut. Am liebsten würde man noch den Untertitel 'wichtigster Film des Jahres' verleihen."


Denn: Ohne Bienen sind wir verloren – und ohne diesen Film wüssten wir das nicht einmal! <u5:p></u5:p>

Im Verleih von Senator Film Verleih erreichte die Koproduktion aus Deutschland (zero one film), Österreich (Allegro Film) und Schweiz (Thelma Film und Ormenis Film) bereits über 100.000 begeisterte Kinozuschauer in Deutschland. In der Schweiz ist der Film, der dem weltweiten mysteriösen Bienensterben auf den Grund zu gehen versucht, der bisher erfolgreichste Kino-Dokumentarfilm aller Zeiten. In Wien ist Markus Imhoofs Film nominiert für den Österreichischen Filmpreis in der Kategorie Beste Tongestaltung (Direktton: Dieter Meyer (CH), Sounddesign: Nils Kirchhoff (A), Mischung: Bernard Maisch (A)). Die Preisverleihung findet am 23.01.2013 statt.

MORE THAN HONEY ist zudem in der Vorauswahl für die Nominierungen zum deutschen Filmpreis 2013.


" Wir sind Kapitalisten ,   wir wollen Wachstum "

Bienen verdanken wir nicht nur Honig. Ein Drittel von allem, was wir essen, gäbe es nicht ohne Bienen. Denn viele Pflanzen sind auf die fleißigen Bestäuber angewiesen. Umso dramatischer, dass seit mehreren Jahren weltweit ein Bienensterben zu beobachten ist. Wir fordern, dass die für Bienen schädlichen Pestizide vom deutschen Markt genommen werden! Der Dokumentarfilm MORE THAN HONEY geht dem Bienensterben auf den Grund und entführt uns in das faszinierende Universum dieser Tiere.

Reinhard Fink und Achim Hertzke sind mit einem Stand und Material zu Fragen der Gentechnik vor Ort!

Über die Probleme der globalen Ernährungswirtschaft wurden in den letzten Jahren viele ehrenwerte
Dokumentationen produziert. Doch dieser Film ist anders, denn hier geht es nicht nur um einen Skandal, sondern
vor allem um die Menschen, die mit ihm und von ihm leben.
In grandiosen Bildern erzählen Bettina Borgfeld und David Bernet vom Sojaanbau in Paraguay. Dort wehren sich
Kleinbauern, die „Campesinos“, gegen den Missbrauch der Erde durch Monokulturen und giftige
Pflanzenschutzmittel.
Den beiden Filmemachern gelingt ein Kunststück. Sie machen aus dem Problem eine warmherzige und
spannende Geschichte, die als brillant gefilmter, inhaltlich differenzierter Film ein sehr großes Kinopublikum
ansprechen kann.
Bettina Borgfeld und David Bernet haben bei aller Sympathie für die Campesinos und ihre Interessen einen
streng seriösen Film gedreht. Ganz nebenbei – zu und zwischen herrlichen Landschaftsaufnahmen – erfährt man
ein paar Fakten. So enthalten 80 Prozent unserer Lebensmittel Soja, auch in Form von Zusatzstoffen. Soja dient
als Tierfutter und wird wegen seines hohen Eiweiß- und Ölgehaltes vielseitig genutzt, auch zur Gewinnung von
Biokraftstoff. Paraguay ist der viertgrößte Produzent für Sojabohnen weltweit, nach den USA, Brasilien und
Argentinien. Die Anbaufläche für Soja in Südamerika bedeckt eine Fläche, die so groß ist wie die Europäische
Union. Die meisten Sojaproduzenten in Paraguay verwenden genetisch verändertes Saatgut, zudem werden
giftige Pflanzenschutzmittel versprüht. Durch die Sojaplantagen ist eine Monokultur entstanden.
Doch inmitten der Sojafelder gibt es noch immer kleine Dörfer, wie Oasen in der Wüste, hier wohnen die letzten
Campesinos. Früher war das ein Schimpfwort, mit dem Europäer und Städter die indigenen Kleinbauern
bezeichneten. Heute sind die Campesinos stolz auf diesen Namen. Einige haben noch genügend Kraft, um sich
gegen Giftschwaden, Missernten und gegen das Diktat der Großgrundbesitzer zur Wehr zu setzen.
Deutschland 2011 - Dokumentation Regie: Bettina Borgfeld & David Bernet